A coral's paradise: WA-KA-TO-BI
paradies, himmel auf erden, perfekt, wunderschoen, unglaublich... das sind die woerter, die mir einfallen, wenn ich an die inseln am rande der welt denke. also, WAKATOBI.
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| A PERFECT MORNING |
seit mehr als fuenf jahren schwebte uns eine reise zu den inseln vor, doch irgendetwas passte immer nicht... covid, arbeit, jahreszeit, etc. ABER jetzt war er da, der perfekte zeitpunkt, um eines der bezaubernsten riffe der welt zu besuchen.
nach zwei ganzen reisetagen kamen wir in WANGI-WANGI an. das ganze fuehlte sich noch ziemlich surreal an... so aus der grossen stadt in den sand geschmissen. :)
trotz muedigkeit liessen wir nicht viel zeit verstreichen, liehen uns einen scooter aus und flitzten ueber die hauptinsel. an zwei stellen (tipp von freunden - danke!) huepften wir vom scooter runter und hinein ins meer. wir konnten unser korallen-fisch-glueck kaum fassen... und das war "nur" die hauptinsel! wie sollte der nationalpark das uebertreffen?
trotz muedigkeit liessen wir nicht viel zeit verstreichen, liehen uns einen scooter aus und flitzten ueber die hauptinsel. an zwei stellen (tipp von freunden - danke!) huepften wir vom scooter runter und hinein ins meer. wir konnten unser korallen-fisch-glueck kaum fassen... und das war "nur" die hauptinsel! wie sollte der nationalpark das uebertreffen?
einen tag spaeter wollten wir genau das herausfinden und nahmen das naechste boot nach TOMIA. die insel gehoert zum WAKATOBI NATIONAL PARK und hat mehr als 50 dive spots. 50+!! einfach unfassbar!
bei der ankunft auf TOMIA wartete fahmi bereits mit seinem scooter auf uns. klingt alles super einfach, nicht? war es aber nur, weil wir im vorfeld freunde von freunden kontaktierten + mein goettergatte bahasa spricht. :)
mit fahmi und einem herumstehenden mann inkl. scooter ging es zuegig zu seinem haeuschen, wo wir den rest der familie kennenlernten. alle total nett, aber on low energy, weil ramadan. diese low-energie war auch im dorf stark spuerbar. es war wie ausgestorben und die wenigen warungs, hatten vorhaenge vorgezogen bzw. waren leer. wir realisierten, dass somit auch unsere eigene fastenzeit begonnen hatte... tja, man soll vor dem und beim schwimmen eh nichts essen. haha! :)
zurueck bei fahmi hofften wir, dass er einen bootsmann kennt, der trotz ramadan mit uns aufs meer fahren wuerde. gar nicht so einfach... ABER ein paar telefonate spaeter und tataaaa, es fand sich jemand direkt fuer den naechsten tag.
8:00 uhr und schiff ahoi! ein aelterer herr und sein enkelkind warteten an diesem morgen am pier auf uns. sie schienen etwas nervoes zu sein, aber nach dem ersten austausch mit felix (der tourist spricht tatsaechlich unsere sprache, puh!) war alles ganz locker-flockig. fahmi, der selbst gerne seinen kopf unter wasser haelt, hatte ihnen zuvor noch genaue anweisungen gegeben und das schnorchelparadies war damit scheinbar garantiert.
unser erster stopp war "THE WALL" vor SAWA ISLAND. dort kam es zu einem sehr lustigen dialog, ueber den ich jetzt noch gut schmunzeln kann. :) :)
ich sprang zuerst ins wasser, felix kaempfte noch mit seinen flossen... kaum hatte ich den kopf zum ersten mal unter wasser, drehte ich mich nochmal zu felix und dem bootsmann um und rief: "are you f* kidding me?" ...der bootsmann grinste ueber beide ohren (versteht wohl doch ein bisschen englisch :) ) und felix meinte ganz gelassen: "that nice, hm? let's see!" *stille*
...es war unglaublich...
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| SNORKELING "THE WALL" AT SAWA ISLAND |
zuerst kletterten wir auf die ruinen der fast zugewachsenen alten festung PATUA und genossen einen absolut malerischen ausblick auf die kueste. danach fuhren wir durch einige "leere" doerfer und viel natur bis zur unbewohnten seite TOMIAS. dort hatte fahmis cousin zwei einfache huetten fuer gaeste gebaut und diese wollten wir uns natuerlich ansehen.
unser neuer gastgeber edi ueberliess uns sein kleines piratennest, wie wir es nannten, und kam nur, wenn wir ihm eine nachricht schrieben. es war eine perfekte zweisamkeit!
zu guter letzt noch ein reality-check bzw. eine erinnerung fuer uns selbst:
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| RIDING THE BIKE AROUND THE ISLAND |
wir mussten nicht lange ueberlegen, es war einfach ein traum und wir entschieden uns fuer einen umzug ins paradies. von unserer kleinen terrasse aus gab es von nun an immer etwas zu sehen: schildkroeten, die nach luft schnappten, stachelrochen, die durch das seichte wasser glitten, die jagd der barrakudas und vieles mehr. der drop-off war auch nicht weit vom strand entfernt und mit farbenpraechtigen korallen bestueckt. einfach herrlich!
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| OUR LITTLE HUT ON THE REMOTE SIDE OF THE ISLAND |
unser neuer gastgeber edi ueberliess uns sein kleines piratennest, wie wir es nannten, und kam nur, wenn wir ihm eine nachricht schrieben. es war eine perfekte zweisamkeit!
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| BEACHES AT OUR PIRATE NEST AND SUNSET IN THE VILLAGE |
zu guter letzt noch ein reality-check bzw. eine erinnerung fuer uns selbst:
- lange anreise! drei fluege, 11 stunden auf der faehre, ca. 15 minuten mit pick-up-truck bis zum naechsten hafen, 2 stunden auf dem boot (je nach insel) und dann noch ca. 30 minuten mit dem scooter zu edis piratennest
- kein/kaum tourismus und "hello mr!", wann immer man einheimische trifft
- ramadan meiden, denn diese zeit bringt noch groessere huerden mit sich
- ohne basic-sprachkenntnisse ist man schnell aufgeschmissen
- umweltschutz ist leider-leider-leider noch nicht auf den inseln angekommen und der muell im hafen macht einfach nur traurig (bild oben mitte inkl. ironischer aufschrift auf dem schiff "we love wakatobi")








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